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Babymassage - Streicheleinheiten für Körper und Seele!

Babymassage ist in vielen Kulturen, vor allem in Indien, weit verbreitet und hat eine lange Tradition. In der westlichen Welt war sie lange in Vergessenheit geraten, bis der Arzt Frédérick Leboyer, der einige Jahre in Indien lebte, diese wunderbare Tradition in den 80er Jahren wieder zurück nach Europa brachte. Seither erfreut sie sich großer Beliebtheit.

 

Einfache Grundidee

Es geht bei der Babymassage darum, den Kontakt zwischen Eltern und Kind zu vertiefen. Mit der Babymassage versucht man, die Bedürfnisse des Babys und seine nonverbalen Signale besser zu verstehen. Es wird dem Baby dabei geholfen, Kummer und Spannungen loszuwerden. Bei der Babymassage handelt es sich nicht um eine Massage im medizinischen Sinn, es geht vielmehr darum, durch Berührungen angenehme Gefühle hervorzurufen und Babys Wahrnehmung für seinen Körper zu stärken. Das macht schlau und selbstbewusst, stärkt die Abwehrkräfte, hilft ganz nebenbei gegen Bauchweh und lässt die Winzlinge oft leichter in den Schlaf finden.

 

Entspannung und Ruhe ist wichtig

Ganz wichtig bei einer Babymassage: Die äußeren Umstände müssen passen.

Das massierende Elternteil sollte entspannt und ausgeruht sein. Kinder spüren innere Unruhe.

Natürlich sollte auch das Baby in entsprechender Stimmung sein. Wenn es quengelig ist, weil es Hunger hat, müde ist oder einen Bewegungsdrang verspürt, dann verschieben Sie die Streicheleinheiten auf ein anderes Mal, denn in diesem Fall werden sie nicht die gewünschte Wirkung erzielen!

Aber Eltern erkennen am Besten, wann das Kind zum Abenteuer Babymassage bereit ist. Es lächelt oder gluckst und wartet neugierig auf alles, was kommt. 

 

Bevor es losgeht

Ihr solltet vorab den Raum gut lüften und danach auf eine angenehme Raumtemperatur bringen (Es empfiehlt sich eine Temperatur um die 23 bis 25 Grad).

Im Sommer lässt sich dieses wunderschöne Ritual hervorragend nach draußen verlegen.

Mit einem Massageöl als Zwischenschicht lässt sich der Druck besser steuern, die Hände gleiten behutsamer über die Haut. Erwärmt das Öl zwischen den Händen, bevor es Babys Körper berührt. Es sollte natur belassen und geruchsarm sein, schließlich wird es von der Haut wie ein Nahrungsmittel geschluckt. Testet vor der ersten Massage, ob euer Kind auf das Öl allergisch reagiert.

Die Haut ist unser größtes Sinnesorgan und für das Baby, dessen Sinneswahrnehmung sich erst langsam voll entwickelt, ist der Kontakt zur Außenwelt über die Haut besonders wichtig. Liebevolle Berührung ist ein simples Kommunikationsmittel, das die Kontaktaufnahme zwischen Eltern und Kind unterstützt und zur Entwicklung einer liebevollen Bindung beiträgt.

In dieser Zeit konzentrieren sich Mutter oder Vater nur auf das Kind und erleben dabei eine enge Verbundenheit und intensive Zweisamkeit mit dem Nachwuchs.

Aber nicht allein die Beziehung von Baby und Eltern profitiert von dieser Zuwendung, denn die Baby-Massage fördert auch merklich die Durchblutung und Verdauung des Kindes.

Insgesamt steigert sie das körperliche Wohlbefinden. Verdauungsprobleme oder Koliksymptome - die in den ersten Monaten viele Babys plagen, entstehen gar nicht erst. Außerdem lernt das Kleinkind eine gute Form der Entspannung kennen, die es häufig auch besser schlafen lässt.

 

Zärtliche Streichelbewegungen

Beginnt mit vorsichtigen, zärtlichen Streichbewegungen. Ihr werdet sehen, dass auch euer Kind euch deutlich leitet und euch zu verstehen gibt, was es mag und was nicht. Es bietet sich eine Streichelmassage von Kopf bis Fuß an, wobei ihr aber flexibel bleiben solltet um immer auf die besonderen Vorlieben eures Kindes einzugehen.

Ihr als Elternteil spürt am ehesten die Vorlieben eures Kindes und merkt auch, wenn es eine Pause bracht. Solltet ihr währenddessen merken, dass beim Kind Unbehagen aufkommt, dann brecht die Massage lieber vorzeitig ab.

 

So wird massiert:

Der Kopf:
Beginnt die Massage mit dem Ausstreichen des Gesichtes. Langsam und gleichmäßig gleiten beide Händen von der Nase über die Wangen. Danach wird mit beiden Händen von der Stirn über die Schläfen gestrichen.

Rückenlage:
Streicht abwechselnd mit einer Hand von der Schulter über die Brust und den Bauch bis zum gegenüberliegenden Bein (linke Schulter, rechtes Bein und umgekehrt), so wird abwechselnd mit beiden Händen kreuzweise der ganze Körper berührt. Massiert die Brust von innen nach außen und den Bauch im Uhrzeigersinn.

Bauchlage:
Zuerst streicht ihr langsam und mit beiden Händen quer über den Rücken und danach wird beim Nacken beginnend über den gesamten Rücken und die Beine bis zu den Füßen gestrichen.
Achtung! Bei dieser Lage habt ihr keinen Augenkontakt zu eurem Kind. Viele Babys mögen diese Lage daher nicht so gerne. Versucht es immer mal wieder, aber lasst die Rückenmassage bei Unliebsamkeit aus.

Arme und Beine:
Während ihr Arme und Beine massiert, liegt das Baby wieder auf dem Rücken. Mit einer Hand wird ein Oberschenkel oder ein Oberarm umfasst und dann zieht ihr eure Hand langsam bis zum Fuß oder bis zur Hand des Babys. Bevor das Bein oder der Arm losgelassen wird, umfasst eure andere Hand bereits wieder den Oberschenkel bzw. Oberarm. Abwechselnd zieht ihr beide Hände über das Bein/ den Arm des Babys. Anschließend Seite wechseln.


Im Grunde könnt ihr bei der Massage wenig falsch machen. Zu beachten ist aber, dass ihr den Bauch, wie erwähnt, immer nur im Uhrzeigersinn massieren dürfen und dabei auf Symmetrie achten sollten. Wird also das linke Bein fünfmal massiert, dann auch das rechte fünfmal. Die Wirbelsäule soll gar nicht bzw. nur ganz behutsam massiert. Wenn ihr unsicher seid, dann solltet ihr euch noch ein Buch zum Thema besorgen. Im Anhang haben wir ein paar Buchtipps für euch aufgeführt.

Ausführliche Informationen zur Baby-Massage und Kursangeboten in eurer Nähe gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Babymassage e.V. (DGBM e.V., Telefon 05 11/22 22 55, E-Mail:info@dgbm.de), die es sich zum Ziel gemacht hat, die Verbreitung der Baby-Massage zu fördern und u.a. eine Ausbildung für Massage-Kursleiterinnen anbietet.

 

Checkliste Babymassage

  • Der Zeitpunkt der Massage sollte so gewählt werden, dass das Baby weder hungrig noch müde ist. Vielleicht circa eine Stunde vor dem Schlafengehen.
  • Beginnt erst dann mit den Massagen, wenn ihr selbst ausgeruht und entspannt seid!
  • Die Dauer einer Massage hängt davon ab, wie lange es dem Baby Spaß macht. Richtwert: 20 Minuten. Beginnt mit maximal 10 Minuten und steigert die Massage von mal zu mal.
  • Da das Kind nackt ist, solltet ihr auf eine wohlige Raumtemperatur achten. Die Empfindungen sind verschieden, in der Regel mögen es Babys zwischen 23 und 25 Grad.
  • Ölt eure Hände vor der Massage gut ein und achtet gut darauf, dass eure Hände angenehm warm sind.
  • Als Unterlage für das Baby könnt ihr die Wickelauflage verwenden und darauf ein vorgewärmtes Tuch ausbreiten.

Literaturtipps

Und nun wünschen wir euch eine liebevolle Massagezeit mit eurem Baby.

 

Eure Hoppsalas

 

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Nutzer-Kommentare zu diesem Beitrag

14.09.2011

Baby-Massage (von JoHannes)

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