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Bei den Windpocken handelt es sich um eine ansteckende Viruserkrankung, die von einem Herpesvirus hervorgerufen wird. In der Regel erkrankt man nur einmal im Leben an Windpocken. Die Ansteckung erfolgt durch Tröpfcheninfektion (Niesen, Sprechen etc.). Haupterkrankungsalter:
zwischen 2-7 Jahren Inkubationszeit:
14-16 Tage Beschwerden:
Die Krankheit beginnt meist mit Kopfschmerzen, Unwohlsein und Fieber. Anschließend kommt es zu charakteristischem, stark juckendem Hautausschlag aus kleinen Bläschen, die eine klare Flüssigkeit enthalten und die anschließend verkrusten. Komplikationen: Erkrankt man im Erwachsenenalter an Windpocken, kann es zu einer Gürtelrose kommen.
Was Sie tun können: Kratzen sollte möglichst vermieden werden, da an den Bläschen Infektionen und Narben entstehen können. Fingernägel möglichst kurz schneiden und eventuell nachts Baumwollhandschuhe tragen. Bäder, feuchte Umschläge und feuchtigkeitsspendende Cremes können den Juckreiz lindern. Auftragen einer juckreizstillenden Salbe. Um einer zusätzlichen Infektion der Bläschen mit Bakterien vorzubeugen, sollte man Hygienemaßnahmen, wie häufiges Baden und häufiger Wäschewechsel, ergreifen. Sie müssen zum Arzt, wenn... - ... der Verdacht auf Windpocken besteht.
- ... die Bläschen eitern.
- ... Kopfschmerzen auftreten oder der Nacken steif wird.
Vorbeugung: Der Kontakt mit erkrankten Personen sollte vermieden werden. Dies gilt besonders für Säuglinge in den ersten vier Wochen und für Schwangere.
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