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Mit Gewürzen heilen

Wenn wir an die Herbst- und Winterzeit denken, dann gehört dazu auch immer der Duft von aromatischen Gewürzen, die in der Küche dann besondere Verwendung finden und uns von so manchem trüben Tag ablenken.

Dabei sind Gewürze viel mehr als reine Geschmacksverstärker. Gewürze begleiten den Menschen schon sehr lange Zeit. Bereits vor Urzeiten verwendete man Gewürze - bei Kulthandlungen, in der Küche und in der Heilkunst. Viele Heilwirkungen von Gewürzen sind in unserem wissenschaftlichen Zeitalter in Vergessenheit geraten, doch langsam besinnt man sich wieder auf dieses alte Wissen. Wenn wir uns nun den Möglichkeiten zuwenden, die in der Anwendung verschiedenster Gewürze liegen, so sollte man nie vergessen, dass Gewürze natürliche Substanzen sind und ihre Wirkungen auf unseren Organismus zwar bereits seit Jahrtausenden bekannt sind, aber bis ins letzte Detail sind sie bis heute nicht erforscht.

So gilt es, auf diesem Gebiet ruhig ein bisschen zu experimentieren und seine eigenen Erfahrungen zu machen. Ich möchte Ihnen hier einige bekannte Gewürze vorstellen und deren Wirkungs- und Anwendungsweisen erläutern. Beim Kauf der Gewürze sollten Sie jedoch auf gute, qualitativ hochwertige Produkte achten, damit eine gute Wirkung erzielt werden kann.

So ist Anistee bei Blähungen und Bauchkrämpfen zu empfehlen, der auch bei Säuglingen und Kleinkindern hilft. Hierzu nimmt man 1-2 TL Anissamen, übergießt sie mit einer Tasse kochendem Wasser und seiht den Tee nach 15 Min. ab. Eine solche Tasse sollte man zwei- bis dreimal täglich trinken.

Bei Infektionen im Magen-Darm-Bereich hat sich warme Milch mit Honig und einer Messerspitze Anis bewährt, wobei hier 2 Gläser pro Tag getrunken werden sollten. Wenn man Milch nicht verträgt, kann man stattdessen auch mit Honig gesüßten Anistee trinken. Bei Erkältungen hingegen ist vor dem Schlafengehen ein heißes Fußbad sehr angenehm. Dazu gibt man 6 Tropfen Anisöl in das Wasser und badet die Füße 10 Min. lang darin. Zweimal täglich sollte man zusätzlich kalte Waschungen der Arme vornehmen, wobei man auf 1 Liter Wasser 4 Tropfen Anisöl gibt.

 

Gewürze haben Einfluss auf die Seele

Gewürze wirken aber nicht nur auf den Körper, sondern sie sind auch für ihren Einfluss auf den geistig-seelischen Bereich bekannt. So kann man bei stressbedingter Müdigkeit oder unruhigen Gedanken ätherisches Anisöl in einer Duftlampe verdampfen lassen, um sich zu beruhigen. Bei belastenden Träumen, die Angstgefühle erzeugen, ist es ratsam, morgens und vor dem Zubettgehen je 8 Tropfen Anis-Gewürzmittel unverdünnt einzunehmen und zusätzlich den Raum abends vor dem Schlafengehen mit ätherischem Anisöl zu beduften. Bei Kindern reicht in diesem Fall bereits die Einnahme von 4 Tropfen aus.

Gewürznelken haben sich bei Zahnschmerzen und Infektionen im Mundraum bewährt. Bei akuten Schmerzen kaut man ein bis zwei Gewürznelken einige Minuten lang. Dies ersetzt jedoch keinen Zahnarztbesuch! Aber es ist eine gute Lösung, um die Schmerzen bis zum Behandlungstermin in Schach zu halten. Bei Erkältungen und Kältegefühl sind Gewürznelken ebenfalls hilfreich. In diesem Fall sollte man ganze Nelken bei der Zubereitung der Speisen verwenden und eventuell zusätzlich ayurvedische Tees trinken, die Nelken enthalten. Dieses Vorgehen kann auch bei Schüchternheit ausgleichend wirken.

Knoblauch in der Küche verwendet wirkt sich bei Bluthochdruck und Arteriosklerose günstig aus. Es ist aber auch ein gutes Heilmittel bei Wunden und Verletzungen. In diesem Fall nimmt man zwei bis drei Knoblauchzehen, presst sie aus und übergießt sie mit ½ l kochendem Wasser. Das Ganze 10 Min. ziehen lassen und den Sud für Wundumschläge benutzen.

Wer unter Rheuma und Gicht leidet, sollte seine Speisen mit der Muskatnuss würzen. Auch bei einer Bronchitis kann man sich viel Gutes tun, wenn man täglich eine Tasse Tee seiner Wahl trinkt, dem man einen Teelöffel Honig und eine Messerspitze Muskat hinzufügt.

Mit Paprika zu würzen ist wiederum hilfreich bei Verdauungsschwäche. Sie wirkt außerdem kräftigend auf das Herz. In der Stillzeit ist hingegen Dill sehr zu empfehlen. Er sollte regelmäßig in der Küche für das Würzen von Speisen eingesetzt werden.

Ich hoffe, dass diese kurze Übersicht Ihr Interesse an der Wirkung von Gewürzen geweckt hat und Sie den ein oder anderen Vorschlag erfolgreich ausprobieren, so dass Sie die ruhige Jahreszeit mit all ihren Vorzügen gebührend genießen können.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und der ganzen Familie beste Gesundheit und viel Spaß beim Kochen und Würzen in der Adventszeit,

Maike Kratschmer
Foto: photocase.de; mbentele

 

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