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Meditation - was ist das eigentlich?

Meditation bedeutet besinnliches Nachdenken über etwas, innere Geistsammlung, Verinnerlichung zum eigenen inneren Erleben. Mit Meditationen erweitere ich meinen eigenes Bewusstsein, ich öffne mich bewusst nach innen. Meditation ist eine der ältesten Praktiken auf dem Weg der Selbst - Findung und Verinnerlichung. Sie wird in Religionen und Lehren als Methode zur Nach-Innen-Kehr genutzt, die nicht an eine bestimmte Religion, Konfession oder Lehre gebunden ist. Meditation schafft eine Verbindung zu unserer Seele Die Seele als den göttlichen Teil, der Leben möglich macht & nichts anderes als reine Liebe ist. Wahre Liebe ist göttlich, sie äußert sich in wahrnehmenden Verstehen, handelt, denkt und fühlt , erwartet keine Gegenleistung.

Meditationen mit Kindern

Bereits schon im Kindergarten, meist auch davor, zeigen sich bei den Kindern Defizite beispielsweise im sozialen und emotionalen Miteinander.

Schulkinder leiden zunehmend unter Konzentrationsschwierigkeiten, Leistungsdruck und flüchten in Aggressionen und Phantasiewelten.

Kinder haben das Bedürfnis nach Spiel, Ruhe, Bewegung, Erforschung und Experimentieren der (Um)-Welt, Zuwendung, Körperkontakt, Anerkennung, Geborgenheit.

Sie wollen lernen, Erfahrungen zu machen und uns zeigen, dass sie als Individuum vorhanden und wichtig sind. Dies signalisieren sie durch Aggressivität, störendes Verhalten und Rückzug.

Fühlen sie keine Anerkennung von uns fühlen sich die als minderwertig. Sie drücken dies aus und versuchen, die Leere mit Inhalten zu füllen. Diese Leere füllen sie beispielsweise mit Materiellen, also Suchtmitteln aller Art, das es nur kurzfristig befriedigt, danach folgt wieder Unzufriedenheit. Es ist wie ein Kreislauf .Der Wunsch nach Anerkennung wird nur oberflächlich gestillt.

Dabei sind sie auf der Suche nach der Ur- Sehnsucht, die tief, auch bei uns, verankert ist und versuchen diese zu stillen. Doch das " wahre Glück, die wahre Zufriedenheit und die wahre Liebe " können wir nur in uns suchen und finden. Auf der Suche werden wir tiefere Wahrheiten erfahren, der Sinnhaftigkeit des Lebens näher kommen. In der Stille, in der Ruhe, in der bewussten Konzentration können wir in Bereiche vordringen, wo die Hektik des Alltags keinen Zugang hat.

Meditieren kann man nicht von heute auf morgen lernen. Wir können uns darin üben und weiter entwickeln. Bevor ihr mit Kindern meditiert probiert es bitte erst eine Zeit lang selbst aus. Meditiert in bequemer Kleidung!

 

Um zu meditieren sind vier Aspekte von Wichtigkeit:

  • a) Die Atmosphäre
  • b) Die Atmung
  • c) Die Haltung
  • d) Die Konzentration

Wenn Ihr das erste Mal mit ( Euren ) Kindern eine Meditation macht, denkt daran eine schöne Atmosphäre zu schaffen. Die Gruppe sollte nicht zu groß sein, der Raum nicht zu klein und vor allem solltet Ihr nicht gestört werden (Telefonstecker raus & Klingel abstellen ), achtet auf gedämpftes Licht, eventuell durch eine Salzkristallampe.

Macht Ihr eine Meditation mit jüngeren Kindern, sollte jedes Kind auf einer Matte liegen und die Möglichkeit haben sich zu decken zu können, eventuell auch kleinere Kopfkissen.

Die Arme sollten neben dem Körper liegen, der Handrücken zeigt zum Boden, die Füße fallen nach rechts und links auseinander. Ältere Kinder können auch sitzen, wenn möglich auf dem Boden, um den Kontakt zur Erde zu vertiefen.

Wenn ich mit Kindern meditiere, dann lege ich die Matten kreisförmig. In die Mitte könnt Ihr eine Kerze hinstellen & Halbedelsteine hinlegen, die eine faszinierende Wirkung auf die Kinder haben, schon allein durch ihre Farbe und Struktur. Der Raum kann durch Blumen geschmückt werden, die harmonisierend wirken.

 

Leise Entspannungsmusik im Hintergrund

Die Meditation mit leiser Entspannungsmusik untermalen (das übertönt die Alltagsgeräusche) und eventuell, sofern die Kinder nicht darauf allergisch reagieren, eine Duftlampe anmachen.

Durch die Bauchatmung kommen wir zu Entspannung. Macht die Kinder mit ihrem Körper & seinen Funktionen vertraut, um zu Ruhe und Entspannung zu gelangen. Sie sollen lernen, den eigenen Körper wahrzunehmen, auf ihn und die Signale hören und zu wissen, welche Haltung sie entspannt.

In der Konzentration richtet sich die gesamte Aufmerksamkeit auf einen Punkt, also eine Sammlung. Die Augen sollten geschlossen werden, müssen aber nicht.

Macht ihr zum ersten Mal eine Meditation achtet bitte darauf deutlich, ruhig und langsam zu sprechen. Lasst den Kindern Zeit, um Gehörtes aufzunehmen und zu verarbeiten. Wenn Ihr einen Text lest, setzt bitte Pausen ein. Sollte es zu Störungen kommen, gebt wieder Zeit in den Raum, achtet bitte auf die ruhige Atmung, Haltung und die Konzentration & wiederholt noch einmal die Textstelle, wo Unruhe auftritt.

Den Ausklang bitte nicht abrupt abbrechen sondern genügend Zeit dafür veranschlagen. Manchmal passiert es, dass Kinder während der Meditation einschlafen.

Lasst den Kindern Zeit & Ruhe sich wieder zu sammeln um zurück zu kommen. Ihr könnt mit den Kindern darüber reden, was sie erlebt und gefühlt haben. Sie können sich ausdrücken, indem ihr sie z.B. malen lasst oder mit ihnen tanzt. Geht bewusst auseinander.

Durch meine Arbeit als Reikimeisterin beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit Meditationen. Es hat lange gedauert mich darauf einzulassen und erwartet ständige und tägliche Übung, mit Hilfe durch QiGong hat sich das ganze gefestigt.

Wenn Ihr Fragen oder Anregungen oder habt dann könnt Ihr mir gerne mailen MSranerin@aol.com.

Text: Tanja Schätzlein
Foto by photocase.de, fotograf: led

 

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