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Milcheiweißallergie

Bei Kinder in den ersten Lebensjahren, gerade bei Säuglingen, ist die Kuhmilch der häufigste Allergieauslöser. Die Allergie richtet sich gegen eines oder mehrere in der Kuhmilch enthaltenen Eiweiße. Die Intensität der Reaktion reicht von Magen-Darm-Störungen über Ausschläge bis hin zum lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock.

(Als ich damals mein sechsmonate altes Kind abstillen mußte, gab ich ihn prophylaktisch HA-Nahrung. Innerhalb von 72 Stunden zeigte sich die erste Reaktion.Um die Mundwinkel herum bekam er Auschlag, wenig später seinen ersten Asthmaanfall. Der damalige Kinderarzt riet mir damals auf Sojanahrung umzusteigen, auch das vertrug er nicht. Erst mit 2 Jahren stellte ein Allergologe fest, das mein Sohn eine Milcheiweiß- und Soja-Weizen_Roggenmehl-Hühnereiweiß-Allergie hat.

Vor einem halben Jahr stellte ein Arzt für Naturheilverfahren fest, das er auch das Klebereiweiß im Dinkelmehl sowie Zucker nicht verträgt. Seitdem bestimmt ständige Diät sein Leben und er muß trotzalledem auf nichts verzichten.

Bei einer Lactose-Intoleranz handelt es sich nur um eine Milchzucker-Unverträglichkeit, anders als bei der Kuhmilchallergie, wo das Milcheiweiß nicht vertragen wird. Betroffene mit eine Lactose-Intoleranz vertragen manchmal Gesäuerte Produkte wie Kefir oderJoghurt, die für die Darmflora günstige Milchsäurebakterien enthalten.

Achtung, in Medikamenten ist oft Lactose enthalten. Der Trägerstoff bei homöopathischen Medikamenten (Globuli) ist Milchzucker. Die Sauger und Schnuller aus Latex enthalten Kasein, also besser auf Silikonschnuller/Sauger umstellen.

Teppiche mit Anti-Rutsch-Beschichtung/Matrazen & einige Luftballons enthalten auch Kaesein. Milchbestandteile finden sich auch "versteckt", wie Speisefett,Sahnepulver,Stabilisatoren,Molke,Lactoglobulin,Panade. Also Vorsicht auch bei Wurstwaren, Süßigkeiten, Eis, Sossen (gilt auch für Hühnereiweiß).

 

Ersatzmöglichkeiten

Als Ersatzmilch rate ich zur Reismilch, sie ist von Natur aus süß und auch zum Backen und Kochen gut geeignet.

Für Kinder, die nicht auf Sojaprodukte allergisch reagieren, gibt es Soja-Getränke, Tofu, Soja-Pudding (der läßt sich mit Sojamilch und Puddingpulver selbst herstellen und ist somit günstiger).

Auf Schokolade müssen Kinder mit einer Milcheiweißallergie nicht verzichten. Von naturata gibt es Schokolade "halb-bitter" ohne Milcheiweiß.

 

Rezeptvorschläge:

Milchfrei / zuckerfrei/weizenfrei/eifrei /glutenfrei

 

Tanjas Zauberkuchen

  • 1 kg Dinkelmehl ( geht auch mit Maismehl oder glutenfreier Mehlmischung; lange kneten !)
  • 2 Pkg.Backpulver
  • 2 Händevoll Cornflakes ( ungesüßt)
  • Nach Bedarf Wasser
  • 300 g Öl
  • echter Kakao (ungesüßt)
  • 6 EL Agaven-oder Ahornsirup (nach Bedarf mehr)

Zutaten mit dem Knethaken vermengen , in eine große Kuchenform füllen und eine Stunde auf 180 Grad backen.

 

Polenta mit Blaubeersoße

  • nach Bedarf Reismilch
  • nach Bedarf Maisgrieß
  • nach Bedarf Blaubeer - oder andere Marmelade- z.B. von Allos ( ohne Zuckerzusatz)

Reismilch kurz aufkochen lassen, Maisgrieß reinrühren und Blaubeermarmelade unterrühren (wem es nicht süß genug ist kann als Süßungsmittel auch Ahornsirup oder Agavensirup nehmen,dabei beachten,das ein TL Sirup 2 TL Zucker entsprechen)

 

Pfannkuchen

  • 200ml Reismilch oder Wasser
  • 130 g Reismehl
  • etwas Backpulver
  • etwas Öl - oder milchfreie Margarine zum Ausbacken

Die Zutaten verrühren und eine dreiviertel Stunde quellen lassen . Fett in der Pfanne zerlassen und Pfannkuchen ausbacken

 

Fruchtmüsli

  • 40g Reisflocken
  • 150 g Orangensaft-oder Apfelsaft
  • eine halbe Banane
  • einige Weintrauben
  • ein kleiner Apfel
  • einige Sonnenblumenkerne

Dieses Müsli läßt sich variieren. Das Müsli einige Minuten ziehen lassen,sonst werden die Reisflocken nicht weich.

 

Spaghetti mit Tomatensosse

  • Reisspaghetti
  • etwas Tomatenmark
  • Wasser
  • italienische Kräuter
  • Jodsalz

Die Nudeln nach Packungshinweis kochen und die Zutaten zu einer Sosse verrühren.

Viel Spaß beim Ausprobieren und einen guten Appetit (laßt Eure Kinder dabei helfen, selbst 2 jährige haben schon Spaß beim Rühren).

Wenn Ihr auch Lieblingsrezepte habt, dann schickt diese an die Redaktion.

Tanja Schätzlein
Foto: photocase.de; masterp

 

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Nutzer-Kommentare zu diesem Beitrag

18.03.2009

Tanjas Zauberkuchen - lieber nicht! (von Antje)

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