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Botulismus oder die Gefahr im Honig

Viele Eltern meinen, der Babytee wäre nicht genug gesüßt und süßen ihn mit einem Teelöffel Honig nach. In einigen Honigproben wurde eine Bakterienart Clostridium botulinum nachgewiesen, ein Erreger, der für Menschen Toxine produzieren kann.

Bei Babys äußert sich das durch eine Lähmung der gesamten Muskulatur , einschließlich der Atmung.

Aber auch ältere Kinder und Erwachsene können an Botulismus erkranken.
Wenn sie Nahrung aufnehmen, die bereits durch giftige Ausscheidungen der Bakterien verunreinigt ist. Das Gift kann der Erreger unter bestimmten Lebensbedingungen bilden, beispielsweise, wenn er ihm der Sauerstoff entzogen wird, wie in Konserven, in eingemachtem Obst und Gemüse, in vakuumverpackter Nahrung wie Wurst oder Räucherfisch. Dann nur, wenn die Lebensmittel während der Konservierung nicht ausreichend erhitzt wurden.

Bei Konservendosen macht sich die lebensgefährliche Verunreinigung manchmal durch einen gewölbten Deckel bemerkbar.
Der Säuglings-Botulismus, an dem Kinder in ihrem ersten Lebensjahr erkranken können, ist eine Sonderform:
Eine Aufnahme von Clostridien, die noch keine Giftstoffe gebildet haben, können ausreichen, um eine lebensbedrohliche Muskellähmung bei Babys auszulösen.

Die Darmflora von Babys ist noch nicht soweit ausgebildet, dass sie Wachstum und Vermehrung der Bakterien verhindern könnte. Bei älteren Kindern und Erwachsenen hingegen können die Erreger sich im Darm ansiedeln und dort ihre Gifte bilden.

Säuglinge können Clostridien aber auch durch Staub aufnehmen, wenn sie an verschmutzten Gegenständen lutschen:

Um richtig und schnell reagieren zu können, ist es für Eltern, Erzieher etc. wichtig zu wissen, dass es diese gefährliche, meldepflichtige Krankheit gibt (ohne unnötig Panik zu machen, seit 1995 wurden bundesweit nur 5 erkrankte Säuglinge erfasst, die nach intensiver Behandlung wieder rasch genesen waren).

Uncharakterische Symptome wie Verstopfung, Trinkunlust und Schwächezustand sind Zeichen für einen schlechten Allgemeinzustand eines Babys. Auch ohne konkreten Botulismus-Verdacht sollte ein Kinderarzt aufgesucht werden.

Das Naturprodukt Honig sollte dem Baby deswegen nicht in seinem ersten Lebensjahr zugefüttert werden. Einige Eltern geben gern etwas Honig auf den Schnuller als "Beruhigungsmittel". Durch die Erhitzung der Babynahrung oder Verwendung beim Backen als Süßungsmittel werden die Erreger, auch das Clostridien abgetötet. Den Zähnen schadet er allerdings genauso wie Zucker.

Tanja Schätzlein
Foto: photocase.de; mentaldisorder

 

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