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Gesund Grillen

Die Lieblingsbeschäftigung der Deutschen im Sommer ist Grillen. Ob klassisch mit Würstchen, Steak oder Spieß oder ausgefallen exotisch, auf Elektro- oder Holzkohlegrill. Ganz ungefährlich ist der „Freiluftsport“ jedoch nicht, denn es können sich unter Umständen krebserregende Stoffe bilden, die mit dem Rauch an das Grillgut gelangen, sich zum Teil darauf absetzen und dadurch mitverzehrt werden können. Erster Tipp: Aluschalen oder Alu-folie verhindern, dass Fett und Flüssigkeit in die Glut tropfen.

Geräucherte oder gepökelte Fleischsorten wie Fleisch- oder Bockwürste, Leberkäse, Schinken oder Kassler gehören nicht auf den Grill. Sie sind mit Nitritpökelsalz behandelt, um länger haltbar zu sein. Bei Hitze kann das Nitrit mit Eiweißstoffen (Aminen) des Fleisches reagieren, wobei sogenannte Nitrosamine entstehen, die in höherer Dosis krebserregend sind.

Nicht zu empfehlen ist übrigens auch das beliebte Ablöschen des Grillgutes mit Bier. Denn mit dem beim „Ablöschen“ entstehenden Rauch steigen polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) auf, die Krebs fördern können. Außerdem verdampft Bier sofort, wenn es auf die Glut trifft, und die Einwirkzeit auf das Fleisch ist viel zu kurz, sodass sich der Geschmack nicht überträgt.

Wissenschaftler der University of Texas haben herausgefunden, dass rotes Fleisch, dass zudem noch scharf gegrillt oder gebraten ist, deutlich das Risiko erhöht an Blasenkrebs (Blasenkarzinom) zu erkranken. Schuld daran, so die Forscher, sind sogenannte heterozyklische aromatische Amine (HAA), die bei starker Hitze gebildet werden. Mit hellem Fleisch, zum Beispiel Hähnchen- oder Putenbrustfilets, oder mit Fisch geht ihr auf Nummer sicher. Thunfisch, Forelle oder Lachs eignen sich gut zum Grillen, sie sollten aber in Alufolie gewickelt werden, damit sie nicht auseinanderfallen.

Leckere vegetarische Alternativen sind zum Beispiel Auberginen, Zucchini, Tomaten, frische Champignons, Paprika, Zwiebeln oder Maiskolben. Zum Nachtisch kann man gegrilltes Obst (Scheiben von frischer Ananas, von festen Pfirsichen oder Nektarinen) servieren.

 

Vorsicht Verpuffungsgefahr

Die Explosionsgefahr durch Verpuffung wird beim Grillen oft unterschätzt. Viele Grill-Freunde versuchen oftmals schlecht brennendes Feuer mit flüssigen Brandbeschleunigern wie Terpentin, Benzin, Spiritus, Lampenöl oder anderen Alkoholika auf Trab zu bringen. Der beste Weg, ein schlecht brennendes Grillfeuer anzufachen, besteht darin, mit einem Fächer oder Blasebalg das Durchbrennen der Holzkohle zu beschleunigen. Papier, Altholz oder Kiefernzapfen sind auf keinen Fall ein kluger Ersatz für Kohle. Auch zum Anzünden eignen sich eher Zündwürfel, Anzündriegel oder eine Grillpaste.

 

Quelle: DGK
Foto: Niko Korte / pixelio.de

 

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