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Auch im Herbst besteht Gefahr durch Zeckenstiche

Vorsicht beim Pilzesammeln: Auch im Herbst besteht Gefahr durch Zeckenstiche

Der Sommer neigt sich dem Ende zu, und viele denken bei Arbeit, Sport und Spiel im Freien nicht mehr an die Gefahren durch Zeckenstiche. Doch die Zeckensaison dauert bis weit in den Herbst hinein an, warnt das Deutsche Grüne Kreuz e. V.. Gefährdet sind daher auch Pilzsammler.

Die „Zeckensaison“ beginnt in der Regel im März, wenn die Tiere langsam aktiv werden. Den Winter über haben sie in der Laubstreuschicht des Boden verbracht, doch bei Temperaturen ab sieben Grad Celsius beginnen sie wieder, Kraut- und Grasstängel zu erklimmen und auf Wirte zu warten. Der erste Höhepunkt der Zeckenaktivität liegt in den Monaten Mai und Juni. Die Aktivitätskurve flacht dann im Juli und August wieder etwas ab, denn in diesen Monaten ist es den Blutsaugern oft zu trocken – vor allem in ihren Lauerpositionen weiter oben in der Vegetation. Sie ziehen sich daher wiederum gern in Bodennähe zurück, da es dort feuchter ist. Doch im September und Oktober ist es oft schön warm und gleichzeitig feucht. Genau richtig für die Parasiten. Es gibt in diesen beiden Monaten daher einen zweiten, wenn auch etwas geringeren Aktivitätshöhepunkt. Erst wenn es kälter als sieben Grad Celsius wird, verstecken sich die Tiere endgültig zum Überwintern in der Streuschicht des Bodens.

Zecken können, vor allem in Süddeutschland, FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) übertragen und deutschlandweit auch Borreliose. Die Krankheitsüberträger fühlen sich im Unterholz des Waldes außerordentlich wohl. Pilzesammler „auf der Pirsch“ sind daher besonders gefährdet.

Experten schätzen, dass sich jährlich 60.000 bis 100.000 Bundesbürger neu mit Borrelien infizieren. Im vergangenen Jahr sind zudem 313 Menschen neu an FSME erkrankt.

 

Abwehr ist die beste Verteidigung

Falls ihr in einem FSME-Risikogebiet wohnen oder Urlaub macht, solltet ihr euch gegen FSME impfen lassen. Für Borreliose gibt es keine Impfung. Die Vermeidung von Zeckenstichen ist der einzige sichere Schutz vor einer Infektion mit Borrelien. Bei Aufenthalten in Wald, Feld und Wiese sollte man daher langärmelige Hemden, lange Hosen und geschlossene Schuhe tragen. Die Strümpfe sollten über die Hosenbeine gestülpt werden, um Zecken das Eindringen zu erschweren. Zudem ist es ratsam, Beine und Arme mit einem Abwehrmit-tel einzureiben, auch unter der Kleidung. Und ganz wichtig: Sucht euren gesamten Körper nach dem Aufenthalt im Freien nach Zecken ab. Borrelien werden frühestens acht Stunden nach Saugbeginn übertragen. Ein frühzeitiges fachgerechtes Entfernen (ohne Quetschen!) ist daher neben der Stichprophylaxe die beste Vorbeugung gegen Borreliose.

 

Text und Foto: DGK

 

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