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Die Schale kann am Apfel bleiben

„Kind, iss die Schale mit!“ – diesen Satz haben noch viele heutige Mütter und Väter im Ohr. Zu gerne hätten sie als Kinder das eine oder andere Mal auf das harte Äußere der süßen Früchte verzichtet. Es kaut sich leichter und ist saftiger. Aber mit dem Hinweis auf die Vitamine und anderen guten Sachen, die direkt unter der Haut stecken, waren alle Argumente gegen die Schale widerlegt. Heute kommt vielen Kindern die nie endende Schadstoffdiskussion zu Gute. Viele Eltern sind verunsichert: Sollten Kinder Gemüse und Obst – wenn möglich – nur geschält erhalten? Ist der Verzicht auf die gesunden Schalenbestandteile gerechtfertigt?
 
„Nein“, lautet die kurze und klare Antwort. Laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) finden sich hierzulande immer weniger Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in der Nahrung. Für die jährliche „Nationale Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände“ wurden insgesamt 16.986 Proben aus verschiedenen Lebensmittelgruppen untersucht. In 43,4 Prozent der Proben wurden keine messbaren Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gefunden, und in 52,9 Prozent der Proben wurden Rückstände unterhalb der gesetzlichen Höchstgehalte gemessen. Die Zahl der Proben, in denen die zulässigen Höchstmengen überschritten werden, nehmen laut BVL ab. Lebensmittel deutscher Herkunft sind generell geringer belastet als ausländische Produkte, was laut BVL wahrscheinlich unter anderem auf unterschiedliche Sicherheitsstandards in den verschiedenen Ländern zurückzuführen ist.
 

Wertvolle Hülle

In und unter der Schale der meisten Gemüse- und Obstsorten befindet sich der Großteil der gesundheitsfördernden Bestandteile. Beim Apfel sind es beispielsweise die Flavonoide, die zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören. Sekundäre Pflanzenstoffe dienen der Pflanze als Abwehrstoffe gegen Krankheiten und Schädlinge, als Wachstumsregulatoren und Farbstoffe. Sie kommen nur in geringen Mengen vor und üben pharmakologische Wirkungen aus. Beim Menschen sollen sie beispielsweise eine Krebs vorbeugende Wirkung besitzen. Außerdem wirken manche sekundäre Pflanzenstoffe antimikrobiell und antioxidativ. Sie haben deshalb einen Einfluss auf Entzündungsreaktionen und das Immunsystem. Die meisten Schalen enthalten auch die für die Verdauung so wichtigen Ballaststoffe in großer Menge. Auf die Schalen von Obst und Gemüse sollte daher nicht verzichtet werden.

 

Bio ist noch besser

Wer das Obst mit warmem Wasser gründlich reinigt, darf die Schale auf jeden Fall dran lassen. Bei rauer Oberfläche sollte eine Handbürste benutzt werden.

Doch wer sicher gehen will, greift zu Bioobst und –gemüse. Diese wiesen laut BVL ein deutlich geringeres Vorkommen von Pflanzenschutzmittelrückständen auf als die konventionellen Produkte: 88,0 Prozent der 1.451 Proben von Lebensmitteln in Bioqualität enthielten keine quantifizierbaren Rückstände, in 12,0 Prozent traten Rückstände mit meistens sehr geringen (im Spurenbereich bis 0,01 Milligramm je Kilogramm) Gehalten auf.

 

Text- und Bildquelle: www.dgk.de

 

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