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Länger leben mit Ballaststoffen

Wer Ballaststoffreich isst, lebt länger. Dies ergab eine Studie US-amerikanischer Krebsforschungs- und Gesundheitsinstitute, bei der neun Jahre lang fast 400.000 Teilnehmer beo-bachtet wurden. Das Fünftel der Teilnehmer, das die meisten Ballaststoffe zu sich nahm, hatte eine um 22 Prozent verminderte Sterblichkeit. Bei den Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar bei Infektions- und Atemwegserkrankungen gab es in dieser Gruppe deutlich weniger Todesfälle.

Die Männer dieser Gruppe aßen im Schnitt 29,4 Gramm Ballaststoffe am Tag, die Frauen 25,8. Wobei sich offenbar vor allem Ballaststoffe aus Getreide positiv auswirkten.

Unabhängig von den anderen Aspekten einer gesunden Lebensführung – nicht rauchen, körperlich aktiv sein, wenig Alkohol trinken, wenig rotes Fleisch essen – zeigt die „National Insti-tutes of Health- AARP Diet and Health Study“, wie gesund Ballaststoffe sind.  

Ballaststoffe stecken in pflanzlicher Nahrung, beispielsweise in Getreide, Obst, Gemüse oder Hülsenfrüchten. Wir können sie essen, aber unser Körper kann sie nicht verdauen, weshalb man sie früher für überflüssigen Ballast hielt. Das Gegenteil ist der Fall: Pflanzenfasern regulieren die Verdauung und stärken die Darmgesundheit. Sie können bis zum 100fachen ihres Eigengewichts Wasser binden und so aus dem Darm unerwünschte Stoffe wie Cholesterin oder Gallensäure mitnehmen. Damit senken sie den Cholesterinspiegel und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zudem haben sie anti-entzündliche Eigenschaften. Die eingangs genannte Studie ergab, dass Ballaststoffe bei Männern das Darmkrebsrisiko verrin-gern. Dickdarm-Ausstülpungen (Divertikeln) kann mit ballaststoffreicher Nahrung vorgebeugt werden und die entzündliche Divertikulitis kann so behandelt werden.

Wer viele quellfähige Ballaststoffe isst, sollte täglich 2 bis 2,5 Liter trinken. Am besten natürlich Mineralwasser und ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, täglich mindestens 30 Gramm Ballaststoffe zu essen. Zwei von drei Bundesbürgern gelingt das derzeit noch nicht. Mit Müsli, Vollkornbrot, Naturreis, Salat, Ge-müse, Obst, Trockenobst und den besonders ballaststoffreichen Lebensmitteln wie Weizen-, Haferkleie oder Leinsamen lässt sich dieses Ziel erreichen.

Auch wer abnehmen möchte, sollte Ballaststoffe essen. Pflanzenfasern liefern selbst nur sehr wenige Kalorien, müssen aber länger und intensiver gekaut werden. Deshalb machen sie besser und schneller satt. Ballaststoffe quellen im Magen auf und vergrößern so das Volumen des Essens. Im Gehirn kommt das Signal „bin satt“ an. Außerdem verzögern Ballast-stoffe die Aufnahme von Kohlenhydraten im Blut. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel nach dem Essen nur langsam an – und fällt auch wieder langsam ab: keine plötzlichen Heißhun-gerattacken mehr! Diabetiker sollten sich daher ballaststoffreich ernähren.

Foto und Quelle: DGK

 

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