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Radfahren - es geht auch rückenschonend!

Radfahren ist neben Schwimmen die gesündeste Sportart. Beim Fahren werden nahezu alle Muskelgruppen trainiert und sowohl Lunge als auch Herz rhythmisch belastet. Kein Wunder also, dass Radfahren so beliebt ist: Schätzungen zu Folge radeln etwa 30 Millionen der Bundesbürger regelmäßig. Und auch Pierce Brosnan, der ehemalige James Bond, braucht angeblich keinen schicken Sportwagen zum Glücklichsein, sondern lediglich sein „Bike“.

Ein Vorteil des Radelns gegenüber dem Joggen ist, dass das Körpergewicht auf den Rädern ruht. So können die Gelenke bewegt und trotzdem geschont werden. Eine Belastung kann das Radfahren allerdings für die Wirbelsäule sein: Die Halswirbelsäule wird oft überstreckt und die tiefe Rückenpartie um die Lendenwirbelsäule gebeugt. Damit das Radfahren rückenverträglich ist, sollten folgende Punkte beachtet werden:

 

  • Sattel, Lenker und Pedale müssen so zueinander positioniert werden, dass eine rückengerechte Sitzhaltung möglich ist. Um eine aufrechte Sitzposition zu erreichen, sollten die Lenkergriffe etwa 20 cm höher sein als die Satteloberkante. Für die Rahmenhöhe gilt als Empfehlung: Innenbeinlänge abzüglich 25 cm. Die Entfernung von der Sattelspitze bis zur Lenkermitte sollte ungefähr drei Fingerbreit größer sein als die Länge des Unterarms vom Ellenbogen bis zur Fingerspitze. Wer nicht mehr so leicht auf- und absteigen kann, sollte bei der Rahmenform einen niedrigen Durchstieg wählen.

  • Die beste Kraftübertragung und die geringste Fuß- und Kniebelastung hat man, wenn der Fußballen genau über der Pedalachse steht. Außerdem soll der Fuß senkrecht auf das Pedal drücken. Beim Anfahren sollte ein kleiner Gang oder eine Schaltung mit niedriger Übersetzung gewählt werden. Der Pedaltritt sollte kein schwerer Kraftakt sein. Je flüssiger und gleichmäßiger ihr in die Pedale treten, umso schonender für Gelenke und Wirbelsäule.

  • Achtet Sie auf eine einstellbare Lenkerhöhe und -neigung, damit das Gewicht des Oberkörpers auf dem Gesäß und nicht auf Händen und Handgelenken ruht. Für die richtige Lenkerbreite sollen die Arme leicht angewinkelt und die Hände eine, maximal zwei Handbreit rechts und links der Schultern auf dem Lenker liegen. Anatomisch geformte Griffe mit Stoßdämpfereigenschaften tragen zur Vermeidung von Stößen und Druck auf Nervenwurzeln bei. Falsche Handgelenkstellungen können Störungen der Nerven hervorrufen. Wenn Höhe und Form des Lenkers nicht stimmen, kann es zu Rücken- und Nackenschmerzen kommen.

  • Wer viel über Feldwege oder Kopfsteinpflaster fährt, sollte über ein besonders gefedertes Rad nachdenken. Denn solche Stoßbelastungen können der Wirbelsäule schaden. Optimal ist eine Vollfederung, bei der statt der Sattelstütze das Heck des Rades gefedert ist. Die Vollfederung reduziert die Vibrationen am Rad, Gelenke und Rücken werden so optimal vor Stößen geschützt.

  • Und schließlich, auch wenn es zunächst gewöhnungsbedürftig ist: Denkt auch an euren Kopf und schützt ihn mit einem Helm. 

 

Viel Spaß bei entspannten und rückenschonenden Fahrradtouren!


 

Quelle: DGK
Foto: Thomas Tobaben / pixelio.de

 

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