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Kurzbefehle statt Klicks: Strategien gegen den Mausarm

Unsere neuen Kommunikationssysteme erleichtern die Arbeit, sparen Zeit und haben auch in der Freizeit ihren festen Platz. Daran, dass die innovativen Technologien auch Einfluss auf unser körperliches Wohlbefinden haben können, denkt zunächst niemand. Tatsächlich aber hat das häufige Benutzen von Tastaturen und Handys bei vielen Auswirkungen auf Muskeln und Sehnen. Inzwischen gibt es daher interessant klingende Bezeichnungen für diese Syndrome: SMS-Daumen, Handy-Ellbogen und Joystick-Finger sind einige davon.

Der sogenannte „Mausarm“ ist im Bereich Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin schon lange nichts Unbekanntes mehr. Seit Wissenschaftler der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin im Jahr 2007 für eine Studie 1.065 Bildschirmarbeiter befragt und untersucht haben, steht fest, dass die Arbeit am Computer nicht ohne Folgen bleibt.

„Repetitive Strain Injuries“ (RSI) werden diese Syndrome im Fachjargon genannt. Das soviel bedeutet, wie „Verletzungen durch wiederholte Belastungen“. Beim Mausarm wirkt sich das in einer verkürzten Unterarmmuskulatur aus. Auf Dauer kann dies zu Entzündungen am Seh-nenansatz und der Sehnenscheide führen.

Was viele nicht wissen: Mit den Jahren kann im Gehirn eine Verknüpfung entstehen, in der der Schmerz kein akutes Ereignis mehr ist, sondern vielmehr mit bestimmten Bewegungsabläufen des Tippens und Klickens vernetzt ist. Das bedeutet, dass das Schmerzzentrum sofort alarmiert wird, sobald die Bewegung ausgeführt wird.

Um dies zu umgehen, wird empfohlen, Alternativen zu den eingeschliffenen Bewe-gungsmustern zu nutzen, beispielweise ergonomisch geformte Tastaturen oder aufrechte Computermäuse. Oft hilft es auch die Computermaus umzuprogrammieren und sie mit der anderen Hand zu bedienen. Zudem wird empfohlen beim Tippen das Zehnfingersystem zu nutzen, Kurzbefehle statt Mausklicks zu nutzen und Hand und Finger regelmäßig zu dehnen.

An der Technischen Universität Darmstadt haben Psychologen nun ein spezielles Übungs-programm entwickelt. Dabei können Bildschirmarbeiter in Workshops lernen, wie man einem Mausarm vorbeugt, bzw. wie die Schmerzen deutlich gelindert werden können. Es werden Elemente zur Muskelentspannung, Arbeitsorganisation, Ergonomie, Stressmanagement und Physiotherapie miteinander in Einklang gebracht. Zudem gibt es Informationen zum Schmerzgedächtnis des Körpers, und es können verschiedene Alternativen zur herkömmli-chen Computermaus ausprobiert werden.

Wer seinen Tagesablauf mal genau unter die Lupe nimmt, stellt schnell fest, dass es nicht nur im Beruf ums Tippen und Klicken geht, sondern auch in der Freizeit ganz viel per Mausklick geregelt wird: Einkäufe, Reisebuchungen, Bankgeschäfte. Wie wäre es damit, den Alltag Schritt für Schritt wieder ohne Tipps und Klicks zu organisieren? Und zum Beispiel den nächsten Urlaub persönlich im Reisebüro zu buchen?

Quelle: DGK
Foto: unpict-Fotolia.com

 

 

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