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Hausstaubmilbenallergie - wenn im Herbst die Nase dicht ist

In Deutschland leidet jeder Vierte bis Fünfte an einer allergischen Erkrankung, 38 Prozent der Allergiker reagieren auf Hausstaubmilben. Das ist besonders schlecht für die Betroffenen, denn den Allergenen im Hausstaub kann man kaum aus dem Weg gehen und die Beschwerden haben das ganze Jahr über Saison. Zum Winter hin kann es aber zu einem Höhepunkt des Leidens kommen.

„Im Spätsommer und frühen Herbst ist die Milbendichte am höchsten, weil es in der Jahreszeit feucht und warm ist – das sind optimale Bedingungen für die Tiere“, erklärt Privatdozent Dr. Jörg Kleine-Tebbe, Allergologe in Berlin und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie e. V. (DGAKI).

Mit Beginn des Winters nimmt die Anzahl der Milben durch zunehmende Trockenheit aufgrund der Heizungsluft ab. „Aber das spielt in Bezug auf die Allergie keine große Rolle“, so der Allergologe. Denn trotz des Massensterbens erreichen die allergischen Beschwerden in der kalten Jahreszeit oft ihren Höhepunkt. Kleine-Tebbe: „Durch das Heizen werden die allergieauslösenden Kotbällchen der Milben, die sich auf Boden und Möbeln angesammelt haben, aufgewirbelt und eingeatmet“.

Viele Hausstauballergiker glauben, sie müssten ihre gesamte Wohnung sanieren – eine Aufgabe, vor der sie meist kapitulieren. Sinnvoller ist es laut Experten, sich auf den wichtigsten Bereich zu konzentrieren, nämlich das Schlafzimmer. In den dortigen Staubproben findet sich die höchste Milbenkonzentration innerhalb der Wohnung, bis zu hundertmal mehr als in Proben aus Wohnzimmern. Durch die Temperaturerhöhung der im Bett schlafenden Menschen und ihr Schwitzen ergeben sich ideale Lebensbedingungen für Milben. Außerdem finden sie hier reichlich Futter: menschliche Hautschuppen, die sich im und um das Bett herum vermehrt ansammeln. Laut Kleine-Tebbe befinden sich daher die meisten Milben in der Matratze.

Auch Kopfkissen, Decken und Bettwäsche sind stark belastet. Zugleich ist das Bett der Ort, an dem sich die meisten Menschen am längsten aufhalten. Sanierungsmaßnahmen sind das ganze Jahr über wichtig. Das DGK empfiehlt Hausstauballergikern, die anstehende Heizperiode als Anlass zum „Nachbessern“ nehmen:

 

Raumklima

Um es den Milben ungemütlich zu machen, sollte das Schlafzimmer immer gut gelüftet und tendenziell besser zu kühl als zu warm sein. Zudem sollte die Umgebung des Bettes möglichst staubfrei gehalten werden.

 

Bettgestell

Wird ein neues Bett gekauft, sollten Allergiker ein offenes Bettgestell ohne Kasten bevorzugen, damit die Matratzenfeuchte abdampfen kann. Das Bettgestell bzw. der Lattenrost sollte ab und zu mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. So werden auch die Milben beseitigt, die sich unter der Matratze verstecken.

 

Matratze

In alten Matratzen finden sich besonders viele Milben, sie müssen daher ausgetauscht werden. Damit die Matratze gut belüftet wird, empfiehlt es sich, sie bei jedem Wäschewechsel zu wenden. Aus dem gleichen Grund ist es sinnvoll, die Bettdecke tagsüber z. B. über einen Stuhl zu hängen und keine Tagesdecke zu verwenden. Allergieexperten empfehlen, die Matratze mit einem milbendichten Überzug (Encasing) zu versehen.

 

Decke und Kissen

Egal, welches Material man für Decke und Kopfkissen wählt, wichtig ist, dass sie waschbar sind. Allergiker sollten beides alle acht Wochen bei 60 Grad Celsius waschen. Nach dem Waschen beides in den Trockner stecken – die trockene Hitze mögen die Tiere gar nicht. Kissen sind mittlerweile günstig zu bekommen, Allergiker sollten sich ab und zu mal ein neues gönnen.

 

Bettwäsche

Eine einfache und effektive Maßnahme ist es, die Bettwäsche häufig zu waschen, am besten jede Woche bei 60 Grad.

 

Quellen:

 

www.dgk.de
Foto: Wolfgang / pixelio.de

 

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