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Ölziehen – was ist dran an der alten Heilmethode?

Für einige gehört es inzwischen zum täglichen Gesundheitsritual, andere schütteln sich vor Ekel, wenn sie nur davon hören: Durch Spülen des Mundes mit Sonnenblumenöl soll vielen Krankheiten der Kampf angesagt werden. Ursprünglich stammt das sogenannte Ölziehen mit Sonnenblumenöl aus der ukrainischen und weißrussischen Volksmedizin. Auch in der ayurvedischen Medizin, deren Ursprünge in Indien liegen, ist die Öltherapie bekannt.

Bei uns hielt die Methode aber erst in den neunziger Jahren durch den russischen Arzt Fedor Karach Einzug. Dieses einfache Heilverfahren ruft Zweifel, aber auch echte Verwunderung hervor. Ölziehen könne, so Karach, Zahnfleischbluten und Paradontose lindern und sogar heilen. Aber nicht nur das.

Es hilft angeblich auch bei Entzündungen der Stirn- und Nebenhöhlen, Bronchitis, Arthrose, Ekzemen sowie diversen Darmkrankheiten.

 

Seriöse Heilmethode oder Quacksalberei?

Leider stützen sich fast alle Informationen über die Öltherapie auf Erfahrungsberichte. Was bislang völlig fehlt, sind klinische Studien, welche die Erfolge wissenschaftlich belegen oder aber widerlegen könnten. So ist es auch zu erklären, dass das Ölspülen in medizinischen Fachkreisen entweder nicht bekannt ist oder als Quacksalberei abgelehnt wird. Dagegen empfehlen Heilpraktiker die Öltherapie ebenso wie Menschen, die diese Methode schon viele Jahre lang erfolgreich anwenden.

 

Entzündungen im Keime ersticken?

Es gibt verschiedene Erklärungsansätze für die mögliche Wirksamkeit, die aber lediglich auf Vermutungen beruhen. Eine Überlegung ist, dass durch das Öl bestimmte Bakterien aus dem Biofilm auf Zähnen, Zahnfleisch und der Zunge herausgelöst werden und dadurch ihre schädliche Wirkung vermindert wird. Dies führe zum Ausheilen von Entzündungen und einer Reduktion von Zahnfleischtaschen.

 

So geht’s: entspannt und ohne Anstrengung

Obwohl für die Wirkung der Öltherapie der wissenschaftliche Nachweis noch fehlt, ist sie auf Grund der vielen positiven Erfahrungsberichte sicher einen Versuch wert:

Kaltgepresstes Sonnenblumenöl wird in den Mund genommen und im Mund ohne Hast und ohne besondere Anstrengung etwa 15 Minuten lang durch die Zähne hin und her gezogen. Zu Beginn ist das Öl dickflüssig, wird aber durch den Speichel zunehmend dünnflüssiger. Die ausgespuckte Flüssigkeit sollte von milchigweißer Farbe sein. Nach dem Ausspucken soll man den Mund gründlich mit warmem Wasser spülen und schließlich die Zähne putzen. Das Ölziehen am besten regelmäßig morgens vor dem Frühstück durchführen, ein zweites mal am Abend erhöht die Wirksamkeit. Erste Erfolge sind bei Zahnfleischbluten oft schon nach etwa ein bis zwei Wochen spürbar. Wer beim Spülen Schmerzen in den Wangen- und Kiefermuskeln verspürt, ist mit zu viel Ehrgeiz und Anstrengung dabei und sollte etwas lockerer weiter machen.

Die Methode ist billig und einfach anzuwenden. Eigentlich genial. Sie hat nur einen gravierenden Nachteil – ohne Selbstüberwindung und Durchhaltevermögen geht es nicht!

 

Quelle: dgk.de
Foto: Wieselpixx-Fotolia.com

 

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