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Festlich schlemmen – auch mit Diabetes!

Marzipankartöffelchen, selbstgebackene Plätzchen, gebrannte Mandeln und Glühwein – wer kann da schon widerstehen? Von der Weihnachtsgans gar nicht zu reden. Ein fortwährender Gewissenskonflikt für Menschen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2, die sich nicht nur um die Figur, sondern auch um ihren Blutzuckerspiegel sorgen. „Sie müssen zwar besonders auf ihre Ernährung achten“, sagt Professor Dr. Thomas Danne. Doch der Vorstandsvorsitzende von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe beruhigt: „Sie dürfen auch der einen oder anderen Versuchung nachgeben, wenn Sie einige Dinge berücksichtigen.“

 

Nie hungrig auf den Weihnachtsmarkt

Wer den Bummel mit leerem Magen beginnt, vergisst bei den verführerischen  Düften schnell seine guten Vorsätze. Natürlich enthält Bratwurst viel Fett und gebrannte Mandeln reichlich Mandelöl und Zucker. Eine deutlich kalorienärmere Leckerei sind geröstete Maronen. Unterschätzt wird auch der süße Glühwein. Ein Becher enthält schon über 200 Kalorien. „Außerdem senkt Alkohol den Blutzuckerspiegel“, warnt Professor Danne. „Deshalb ist es wichtig, bei Alkoholgenuss auf dem Weihnachtsmarkt den Blutzucker öfter zu kontrollieren.“ Denn Alkohol lässt zwar zunächst den Blutzuckerpegel hochschnellen, doch dann blockiert er für Stunden die Glukoseproduktion in der Leber. Dadurch bekommt das Gehirn nicht mehr den benötigten Glukose-Nachschub.

Keine Leckerei ist grundsätzlich verboten. Aber die Menge macht’s. Plätzchen und Co. liefern reichlich Zucker, Butter und andere Fette und lassen den Blutzuckerspiegel sehr schnell ansteigen. Auch Christstollen, Lebkuchen und Magenbrot sind höchst kalorienreich. Also besser bewusst und langsam genießen, statt ständig „nachzufassen“. Nicht ganz so kalorienreich sind selbstgebackene Nuss- oder Kokosmakronen. Sie enthalten zwar viel –  Nährstoffreiche – Nussfette, dafür aber statt Mehl nur Eischnee und sättigen angenehm. Schauen Sie immer kritisch auf die Angaben der Plätzchen-Packungen: Russisch Brot zum Beispiel hat relativ wenig Kalorien.

 

Klug einkaufen und zubereiten

Spätestens mit den Feiertagen beginnt die Zeit der Festtagsbraten und Verdauungsbeschwerden. Wer Weihnachten selbst am Herd steht, kann Menüfolge und Zutaten geschickt variieren. Wie wäre zum Beispiel Melone mit Parmaschinken als Vorspeise oder eine pürierte Kürbis-Orangensuppe ohne Sahne, aber mit Ingwer? Oder ein knackiger Salat mit Nüssen?

Das ist lecker und kalorienarm. Als bekömmlichere Alternative zur fetten Gans bieten sich Pute, Ente oder auch Wild an. Dazu lieber Kartoffeln oder Klöße statt Pommes oder Kroketten essen.

Wenn es aber die Weihnachtsgans sein muss: Stechen Sie bei der Zubereitung immer wieder in die Haut, damit das Fett abließen kann. Das lässt sich hinterher vom leicht erkalteten Bratenfond gut abschöpfen. Aus dem Fond lässt sich auch ohne Sahne und Butter eine schmackhafte Soße zaubern. Das gelingt besonders gut mit einer Füllung aus Äpfeln und Maronen, gewürzt mit Thymian und Beifuß.
Die Kräuter regen zudem die Verdauung an.

Nach einem üppigen Braten sind Sahnedesserts oder gar ein Schokoladenmousse zu viel des Guten.

 

Spaziergang statt Schnaps

Wenn nach der Schlemmerei der Magen drückt, wird gern ein „Verdauungsschnaps“ gereicht. Doch der Schnaps fördert die Verdauung nicht, sondern belastet sie. Es sind die Bitterstoffe in Kräuterschnäpsen und Magenbitter, die der Verdauung auf die Sprünge helfen.

Die gleiche Funktion erfüllen allerdings auch viele Gewürze, wie zum Beispiel Beifuß in fettreichen Gerichten, außerdem Anis, Kümmel und andere. Auch ein Espresso regt durch seine Bitterstoffe die Magensäfte an. Der beste Ausgleich nach einem üppigen Essen ist der Verdauungsspaziergang, der nicht zu kurz ausfallen sollte – gemäß dem zweiten Teil des Mottos „Nach dem Essen sollst du ruhen oder tausend Schritte tun“.

Mehr zu diesem Thema im „Ratgeber aus Ihrer Apotheke“, Ausgabe 12A/2013, ab 1. Dezember in der Apotheke erhältlich.

 

Quelle: www.dgk.de / RalA
Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de

 

 

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