Hoppsala
 

Die Struktur von hoppsala.de alle Inhalte

Du bist hier: Home »» Gesundheit »» Gesundheitstipps

Suchen

Home

Journal

Pädagogik

Junge Familie

Gesundheit

Erste Hilfe

Gesundheitslexikon

Gesundheitstipps

Fit durch das Jahr

Kind & Gesundheit

Allergien

Neurodermitis

Diabetes

 

Ernährung

Freizeit & Feste

Kindergeburtstage

DIY - Selbstgemacht!

Seite für Kinder

Bücher für Kids & Co

Gewinnspiele

Impressum

 

Aus der Bücherecke

Spiel- und Spaßaktionen. Lustige und spannende Fantasie-Abenteuer-Spiele für Kids.

lesen


Zurück zur letzten Seite Druckversion Seite empfehlen Einen Kommentar schreiben

 

Traute Zweisamkeit verlockt zu ungesundem Verhalten

Eigentlich freut man sich, wenn jemand aus dem Familien- oder Freundeskreis unter die Haube kommt und im „sicheren Hafen der Ehe“ eingelaufen ist. Dieses positive Gleichnis mag für viele Aspekte des Lebens auch zutreffen – für den gesundheitlichen Zustand des Individuums in der verbindlichen Dauerbeziehung gilt es aber vielleicht doch nicht so uneingeschränkt. Jedenfalls nicht, wenn man die Ergebnisse zweier neuer Studien betrachtet.


Diabetes Typ 2: Risikofaktor Ehe

Denn in einer Metaanalyse fanden US-Forscher heraus, dass Ehepartner sich nicht nur Bett und Tisch teilen, sondern möglicherweise auch chronische Erkrankungen. Zumindest erkannten die Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen einer Partnerschaft und einem höheren Risiko für Diabetes vom Typ 2. Daten aus sechs Studien mit insgesamt 75.000 Paaren flossen in die Studie ein. Das erstaunliche Ergebnis: Das Risiko, einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln, ist um 26 Prozent erhöht, wenn der Partner bereits unter dieser Erkrankung leidet. Der Grund liegt auf der Hand. Denn ob jemand an Typ-2-Diabetes erkrankt, ist stark abhängig vom Lebensstil – und darin ähneln sich Ehepartnern. Wenn einer von beiden sich ungesund ernährt, tut es der andere meist auch.


je stabiler die Partnerschaft, desto bequemer

Auch in Sachen Bewegung scheint sich die Ehe eher ungünstig auszuwirken. Das jedenfalls ergab eine Studie, in der untersucht wurde, ob der Beziehungsstatus eines Menschen (Single, locker liiert, zusammenlebend, verheiratet) einen Einfluss auf seine körperliche Aktivität hat. Mehr als 11.000 Deutsche wurden dazu befragt. Das Ergebnis ist ernüchternd: Wer in einer Paarbeziehung lebt, ist körperlich weniger aktiv. Hierbei gibt es sogar einen Dosis-Wirkungszusammenhang, denn je stabiler die Partnerschaft bei den Befragten war, desto stärker lässt die sportliche Aktivität nach. Und Bewegungsmangel, das ist bewiesen, erhöht auch das Risiko für Typ-2-Diabetes.


Glückliche Ehe – langes Leben

Wer liebt, der rostet, könnte man meinen. Doch ganz so einfach ist es nicht. Viele andere Studien haben gezeigt, dass sich eine liebevolle Beziehung über das seelische auch positiv auf das körperliche Wohlbefinden positiv auswirkt. So konnten nachgewiesen werden, dass bei einem glücklichen Paar allein ein Gespräch über gemeinsame Unternehmungen die Konzentration des Stresshormons Cortisol im Blut senkt, was unter anderem das Immunsystem stärkt, die Wundheilung verbessert und entspannend wirkt. Zu fühlen, dass man geliebt wird und sich umeinander kümmert, verbessert das emotionale Wohlbefinden, indem es Depressionen und Ängste verringert und psychische Kräfte wie Selbstachtung und Selbstvertrauen steigert. Alle diese Tatsachen sind wohl letztlich mit die Ursache dafür, dass einer Studie zufolge verheiratete Patienten nach einer Bypass-Operation länger lebten. Allerdings: Frauen profitierten davon nur, wenn die Ehe glücklich war, bei Männern spielte dies eine geringere Rolle.


Quellen:


  • Ingmar Rapp & Björn Schneider: The impacts of marriage, cohabitation and dating relationships on weekly self-reported physical activity in Germany: A 19-year longitudinal study; Social Science & Medicine, Vol. 98: 197–203, Dez. 2013.
  • Leong A. et al. Spousal diabetes as a diabetes risk factor: A systematic review and metaanalysis. BMC Medicine. 24.01.2014.
  • Acevedo, Bianca, Aron, Arthur (Stony Brook University) et al.: Social Cognitive and Affective Neuroscience, doi: 10.1093/scan/nsq092
  • Sean Mackey (Stanford University School of Medicine) et al.: PLoS ONE, online publiziert am 13.10.2010
  • Cacioppo, John T., Hughes, Mary Elizabeth, Waite, Linda J., Hawkley, Lourse C., Thisted,
    Ronald A. 2006, Loneliness as a Spe-cific Risk Factor for Depressive Symptoms: Cross-
    Sectional and Longitudinal Analyses. Psychology and Aging, 21(1):140-151


Text und weitere Informationen:  www.dgk.de

 

Hier findet Ihr weitere Artikel aus unserem Bereich Gesundheitstipps

nach oben

Zurück zur letzten Seite
Druckfähige Version dieser Seite
Diese Seite empfehlen
Meinung zu diesem Artikel schreiben

Yoga & Spirit

Auf unserer Partnerseite so-ham.de findest du viele Inspirationen rund um Yoga und Achtsamkeit. Gönn dir eine Auszeit auf




Quicklinks



 

© hoppsala.de | Entwicklung: HEIM:SPIEL | Datenschutz