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In der Regel gut - Tipps bei Menstruationsbeschwerden

Unerklärbare schlechte Laune und schierer Heißhunger auf alles - insbesondere auf Süßes. Das alles fein garniert mit den üblichen Bauchkrämpfe und allgemeinem Unwohlsein - jeden Monat das gleiche Spiel. Die meisten Frauen würden diese "Tage" gerne aus ihrem Kalender streichen. Ob Binden mit Flügeln und Tampons in allen Größen und Variationen - der Markt mit den monatlichen Beschwerden boomt - und das alles, um der Frau auch während der Menstruationen einen ganz normalen unbeschwerten Alltag zu ermöglichen?! Doch für viele Frauen ist trotz leicht gleitender Tampons und bequemer Binde ein normaler Tagesablauf während ihrer Regel nicht denkbar. Unterleibsbeschwerden und Migräne machen es unmöglich, das Bett zu verlassen. Ursache für diese schlimmen Schmerzen sind oft Stress oder seelisches Ungleichgewicht. Denn diese zwei Faktoren können die Hormonproduktion mächtig durcheinander bringen. Hormone aber sind entscheidend für den Verlauf der Menstruation.

 

Machen sie es zur "Regel" sich auf die "Tage" vorzubereiten

Stress, Ernährung und Bewegung wirken sich stark auf dein körperliches Wohlbefinden aus. Durch eine gesunde Lebensweise ist dein Körper gestärkt und die Hormonproduktion ist im Gleichgewicht. Gesund Leben ist für viele gleichbedeutend mit Verzicht. Doch schon kleine Veränderungen können sich positiv auswirken. Hier ein paar Anregungen:

 

  • Ausreichend Schlaf
    Der Körper und die Seele entspannen sich während der Schlafphase. Du bist weniger gereizt und kannst Stress besser verkraften.

  • Bewegung ist wichtig
    Bewegung hebt die Stimmung und hilft Stresshormone abzubauen. Durch Bewegung wird das Becken besser durchblutet und Verspannungen können sich leichter lösen. Besonders eignen sich Jogging, Walking, Radfahren oder Schwimmen

  • Fettarme Ernährung
    Weniger Fett und mehr Kohlenhydrate können Wasseransammlungen und Migräne verbessern.

  • Salz vermeiden
    Salz verstärkt Wassereinlagerungen. Frauen mit verstärkter Wassereinlagerung während der Menstruation sollten Salzkonsum so gut wie möglich vermeiden.

  • Viele Vitamine und Mineralstoffe!
    In Schweinefleisch, Milchprodukten und Vollkornerzeugnissen enthaltenes Vitamin B hilft gegen Regelschmerzen. Die Regelmäßige Einnahme von Magnesium entspannt und entkrampft die Muskulatur. Ein hoher Gehalt an Magnesium befindet sich in Nüssen, Weizenkeimen, getrockneten Hülsenfrüchten und ungeschältem Reis.

  • Gezielte Entspannung
    Mit Yoga und Meditation könnt ihr euch körperlich und psychisch entspannen und in Einklang bringen.

 

 

Gegen Regelschmerzen ist ein Kraut gewachsen

Bei Menstruationsbeschwerden müsst ihr nicht sofort zur "chemischen Keule" greifen. Probiert es doch erst einmal mit alten Hausmitteln.

  • Mönchspfeffer, Johanniskraut und Gänsefingerkraut wirken vor allem gegen Stimmungsschwankungen und nervöse Unruhe. Pestwurz hilft bei Migräne und Kopfschmerzen. Diese pflanzlichen Präparate sind rezeptfrei und als Medikamente oder Tees erhältlich.

  • Wärme in aller Form tut gut und löst die Krämpfe. Ob ein Gang in die Sauna, eine Wärmflasche oder ein heißes Bad - entscheidet selbst, welche Art von Wärmebehandlung für euch am Besten ist.

  • Duftöle wie Majoran und Wacholder bewirken eine Stabilisierung der Stimmungslage und helfen so die innere Ruhe und die Balance wieder zu finden. Gebt einige Tropfen zum Verdunsten in eine Duftlampe.
    Wenn es gar nicht mehr anders geht, können synthetische Schmerzmittel eingesetzt werden. Nehmt diese aber nur gezielt und nicht schon bei den ersten unangenehmen Vorzeichen. Beobachtet euren Körper, bevor ihr Schmerzmittel schluckt. So könnt ihr das "Regelverhalten" eures Körpers besser kontrollieren und eventuelle Veränderungen sofort wahrnehmen.
    Sehr starke Regelschmerzen können erste Anzeichen von einer ernsthaften Unterleibserkrankung sein. Diese Schmerzen sind dann auf eine organisch- bedingte Erkrankung zurückzuführen.

 

In folgenden Fällen solltet ihr euch auf jeden Fall an einen Arzt wenden:

 

  • bei starken Schmerzen während der Regel
  • Schmerzen nach dem Geschlechtsverkehr
  • Schmierblutungen
  • zu langer oder viel zu kurzer Periode
  • und anderen auffälligen Veränderungen.

 

Doch trotz aller Regelbeschwerden erleichtern immer komfortablere Hygieneartikel den Umgang mit der Menstruation. Noch vor 85 Jahren mussten die Frauen in unförmigen, gummierten Bindenunterhosen mit einem Kissen als Mittelteil, ihre "Tage" verbringen. Das Kissen konnte gewechselt werden aber die gummierte Unterhose blieb. Gesellschaftlich war die menstruierende Frau ein Gefahrenpunkt.

In den 70er Jahren durften menstruierende Frauen kein Blut spenden, damals dachte man dass ihr Blut zu dieser Zeit den Abbau der roten Blutkörperchen fördern würde. In manchen Krankenhäusern in Deutschland herrschte bis die 80 er Jahre noch die Auffassung das Assistentinnen, während ihre Periode keine Röntgenfilme entwickeln durften. Man war der Meinung dass die Regel der Frau die Qualität der Filme beeinträchtigen würde.

Falls ihr also wieder von Regelschmerzen heimgesucht werdet, gibt es einen guten Grund für positive Gedanken. Ihr müsst keine Gummiunterhosen tragen und wisst nun Dank dieses Artikels, wie ihr mit Schmerzen umgehen könnt.

In diesem Sinne: Bis die "Tage"!

Stephanie Wolf

 

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