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Salmonellen vorbeugen

Ein leckeres Eis ist bei wüstenartigen Temperaturen sicherlich eine willkommene Abkühlung. Und bei einem zünftigen Grillabend mit Spareribbs und Chickenwings kann man einen heißen Sommertag wunderbar ausklingen lassen. Doch Vorsicht! Bei falscher Lagerung oder Zubereitung dieser Schlemmereien kann es schnell zu unangenehmen Bakterieninfektionen kommen. Die Rede ist von Salmonellen.

Jeder hat sicherlich schon einmal von Salmonellen gehört. Diese stäbchenförmige Bakterienart, die durch den amerikanischen Bakteriologen Daniel E. Salmon entdeckt wurde, kann eine höchst unangenehme Infektion hervorrufen. Das symptomatische Spektrum reicht von Bauchschmerzen über Fieber bis hin zu Brech-Durchfällen. Insbesondere bei Säuglingen, Kleinkindern, Schwangeren oder älteren Menschen kann eine Salmonelleninfektion sogar lebensbedrohlich werden. Bei Verdacht auf eine Erkrankung sollte man dementsprechend umgehend einen Arzt aufsuchen. Wie aber kann man sich von vorneherein vor Salmonellen schützen?


 
Gefahrenherde

Salmonellen befinden sich größtenteils in rohem Fleisch, Geflügel, Eiern oder aus Eiern hergestellten Produkten wie Majonäse, Tiramisu oder Zabaione sowie in roher Milch oder Milchprodukten wie Speiseeis. Leider sind Salmonellen sehr resistente Bakterien, die sich bei Kälte zwar langsamer vermehren, aber selbst bei -20°C noch überleben können. Durch ein Einfrieren von Produkten ist man somit nicht vor einer Infektion gefeit.

 

Vorsichtsmaßnahmen

Die wohl wichtigste Vorbeugung gegen Salmonellen ist die Hygiene. Aber auch die richtige Lagerung und Zubereitung diverser Lebensmittel spielen bei der Infektionsvermeidung eine große Rolle. Hier einige Tipps, die man beachten sollte.

  • Insbesondere bei warmen Außentemperaturen gehören verderbliche Lebensmittel nach dem Einkauf direkt in den Kühlschrank. Bei längeren Einkäufen sollte man Wert auf Kühltaschen legen, so dass Geflügel und Co. nicht direkt im sonnendurchfluteten Fond des Autos liegen. Am besten diese Lebensmittel erst zum Schluss kaufen und dann gleich nach Hause bringen.

  • Da Gehacktes eine besondere Gefahrenquelle darstellt, sollte es noch am Einkaufstag verbraucht werden.

  • Salmonellengefährdete Lebensmittel im Kühlschrank getrennt voneinander aufbewahren und auch separat zubereiten.

  • Tiefgefrorene Lebensmittel langsam im Kühlschrank auftauen lassen. Das Auftauwasser unbedingt wegwerfen und darauf achten, dass es nicht mit anderen Lebensmitteln in Berührung kommt. Die aufgetauten Lebensmittel vor der Zubereitung gründlich unter fließendem Wasser abspülen.

  • Salmonellen werden erst bei Temperaturen um 70°C abgetötet. Dementsprechend darauf achten, dass Fleisch und Geflügel richtig durchgebraten sind. Das gilt auch für den Knochenbereich beim Grillfleisch. Wem es doch einmal nach  „englischem“ Steak gelüstet, der sollte darauf achten, dieses direkt nach dem Anbraten zu verzehren.

  • Auf rohe Eier sollte man nach Möglichkeit ganz verzichten. Wenn es sich gar nicht vermeiden lässt, rohe Eier in der Küche zu verwenden, so sollten diese unbedingt ganz frisch und gut gekühlt sein. Eierspeisen direkt nach der Zubereitung verzehren. Für das Frühstücksei gilt: Lieber hart gekocht, als „salmonellig“. Also die Eier am besten 7 Minuten im kochenden Wasser schwimmen lassen. Auch Spiegeleier sollten durchgebraten werden, d.h. 3 Minuten Bratenzeit für jede Seite investieren.

  • Speiseeis nicht an- oder aufgetaut verzehren.

„Goldene Regeln“ für die Küche

Nicht nur bei der Aufbewahrung oder Zubereitung von Lebensmitteln gilt es, bestimmte Sicherheitsbedingungen einzuhalten. Auch in der Küche selbst, beim Umgang mit Geräten oder der Verwendung von Utensilien sollte man auch Hygiene achten.

  • Um Verunreinigungen zu vermeiden, am besten Schneidebretter aus Plastik, Glas oder Keramik verwenden. Bei Holzbrettern besteht die Gefahr, dass sich Salmonellen in Einkerbungen festsetzen können.

  • Eierschalen und Verpackungen von Fisch oder Fleisch sofort wegwerfen.

  • Darauf achten, dass die Arbeitsfläche stets sauber ist, d.h. nach Kontakt mit Lebensmitteln mit heißem Wasser und Spülmittel abbrausen.

  • Schwämme, Abwaschtücher und Handtücher regelmäßig auswechseln. Für die Handtücher gilt: Bei mindestens 60°C waschen.

  • Nachdem man mit rohem Fleisch und Co. gearbeitet hat, unbedingt gründlich die Hände waschen und abtrocknen. Insbesondere, wenn man noch weitere Lebensmittel zubereitet.

  • Abfallreste von rohem Fleisch, Fisch oder Geflügel nicht an Haustiere verfüttern. Auch die geliebten Vierbeiner können sich mit Salmonellen infizieren und diese übertragen.

  • Wichtig ist auch die gründliche Reinigung von Haushaltsgeräten, da auch diese Salmonellen beherbergen können. Besonders geeignet ist die Reinigung von Küchenhelfern & Co. in der Spülmaschine, da die Spültemperatur hier höher ist, als bei der Handwäsche.

 

Wichtiges zu Eis & Co.

Wer sich die Freude an der sommerlichen Schleckerei nicht vermiesen lassen möchte, sollte auch bei der „Eisdiele seines Vertrauens“ unbedingt auf Hygiene achten. Zwar werden Eisdielen gerade in der heißen Jahreszeit auch verstärkt durch Gesundheitsämter überprüft, aber es kann nie schaden sich ein eigenes Bild zu machen.

  • Was sofort ins Auge sticht: Nicht richtig gespülte Gläser oder Becher. Auch der größte „Jieper“ vergeht demjenigen, der die Eissorte seines Vorgängers am eigenen Becherrand erahnen kann.

  • Ablagen, auf denen sich das Geschirr neben den Eisbechern stapelt, sehen nicht nur unappetitlich aus, sie sind oftmals auch ein Bakterienherd.

  • Warme Speisen neben dem Eis lassen das kalte Vergnügen nicht nur schneller schmelzen, sondern beschleunigen auch die Bildung von Salmonellen.

  • Der Eisportionierer sollte idealer Weise zwischendurch mit Wasser abgespült werden.

  • Was die Eistruhe des Supermarkts betrifft: Ist diese stark vereist oder sind die Eispackungen über den Kühlungsrand hinaus gestapelt, sollte man seine sommerliche Schleckerei lieber anderswo kaufen.

Natürlich sind all diese Tipps keine Garantie dafür, dass man sich nicht doch einmal mit Salmonellen infizieren kann. Aber getreu dem Motto „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“ kann ein wenig Vorsorge mit Sicherheit nicht schaden, damit aus dem sommerlichen Vergnügen nicht schnell ein siedendheißer Albtraum wird.

Katja Embacher

Foto: photocase.de; Stephan Daniel

 

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