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Die Geschichte vom bemalten Käfer

In einem kleinen Wald, nahe einer großen Wiese, da lebte eine Marienkäferfamilie. Sie waren alle sehr glücklich, bis auf den Jüngsten - der hatte nämlich kein einziges Pünktchen auf seinem Rücken und darum wollte auch keiner mit ihm spielen.

So flog er oft alleine über die große Wiese und beobachtete die Anderen dabei, wenn sie ihren Spaß hatten. Gerne wollte er dazugehören, doch nach einer Weile wurde ihm das alles gleichgültig. Der kleine Marienkäfer entdeckte nämlich ein Haus in der Nähe der Wiese wo es viel lustiger war als bei seinen Artgenossen.

Ein alter Mann lebte in dem Häuschen, zusammen mit seiner Enkelin die gerne malte. Dabei sah ihr der Kleine dann oft zu. Es war aufregend, wenn sie ganze Landschaften auf ein Stück Leinwand zauberte, oder eben nur eine Sonnenblume malte. Er konnte stundenlang beobachten, wenn sie die Farben miteinander mischte und den Pinsel erneut ansetzte.

Eines Tages setzte sich Eric der Marienkäfer auf den rechten, oberen Rand der Staffelei, auf der das Mädchen arbeitete. Von dort aus konnte er alles wunderbar überblicken. Nach einer Weile entdeckte ihn das Mädchen und fragte:
„Ja, was machst denn DU hier? Siehst Du mir zu?“.
Eric nickte mit seinem kleinen Köpfchen. Weiter bemerkte sie: „Ooooh, Du hast ja gar keine Pünktchen, soll ich Dir welche aufmalen?“
Der Marienkäfer flog auf ihre linke Hand und schlug aufgeregt mit seinen Flügeln auf und ab. Daraufhin holte das Mädchen ihren kleinsten Pinsel aus der Tasche, tunkte ihn vorsichtig in schwarze Farbe und tupfte ihm 8 Punkte auf seinen Rücken. Eric war überglücklich und flog wieder nach Hause zurück.

Als er bei seiner Familie angekommen war, da staunten sie über das kleine Wunder. Danach flog das Käferchen munter auf die Wiese zu. Dort wurde er auch zum ersten Male von den anderen Marienkäfern zum Mitspielen eingeladen. Plötzlich hatte der Kleine viele Freunde, bis eines Tage ein Gewitter aufzog und es zu regnen begann. Eric spielte gerade mit den Anderen auf der Wiese, als die ersten Regentropfen vom Himmel fielen. Schnell flogen alle heim, doch als Eric zu Hause ankam, da war er bereits so naß, dass seine 8 Pünktchen vom Regen weggewaschen waren. Am nächsten Tag, als die Sonne wieder zum Vorschein kam da trafen sich die kleinen Käfer auf der großen Wiese zusammen. Eric jedoch blieb zu Hause, denn er hatte Angst zu den anderen zu fliegen.
Seine Mutter sah ihn an und sprach: “Weißt Du, wenn die Anderen Dich nicht so akzeptieren wie Du bist, dann sind das keine Freunde“.

Also flog er wieder los und seine schlimmsten Befürchtungen wurden wahr. Niemand wollte ihn dabei haben. Alle ignorierten ihn. Er grübelte darüber nach wieder zu dem Mädchen zu fliegen, aber er dachte auch an die Worte seiner Mutter. Nach langem hin- und her flog er jedoch zu dem kleinen Häuschen in dem der Großvater mit seiner Enkelin wohnte. Das Mädchen saß auch wieder an ihrem Platz und malte. Eric war neugierig und wollte sehen was sie diesmal auf die Leinwand zauberte und war ganz erstaunt. Sie hatte ein Bild von ihm gemalt-ohne Pünktchen, einfach so wie er war.

Eric setzte sich an den Bildrand. „Ach da bist Du ja wieder kleiner Käfer. Na, Deine Punkte hat wohl der Regen weggespült.“ Eric nickte mit seinem Köpfchen. „Ach sei nicht traurig, Du bist viel hübscher so“ Der Käfer war verlegen, freute sich jedoch über diese Worte und noch viel mehr über das Bild. Endlich wurde ihm bewußt, daß er keinen Grund hatte unglücklich zu sein.

Es dauerte noch eine Weile bis er jemanden gefunden hatte, der ihn mochte, dafür ging dieser dann mit ihm durch dick und dünn. Das Mädchen malte noch viele schöne Bilder - und so manches noch von Eric.

Eine Geschichte von Elke Rotter
Foto: photocase.de; maks

 

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