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Arbeitslos - Was nun?

Zeit zur Besinnung


Kündigung und Arbeitslosigkeit lässt jeden in ein tiefes Loch fallen. Gib dir etwas Zeit, um das Seelentief aufzuarbeiten und zu bewältigen. Beginne die Arbeitslosigkeit, indem du dir etwas gönnst, wofür dir bisher die Zeit fehlte. So ein positives Erlebnis gibt Auftrieb.
Wenn die Trennung unfair verlief und du nur Wut und Zorn empfindest, dann schreibe deinem Chef zur Abwechslung ein Zeugnis aus deiner Sicht. Deine Wut kann sich entladen, wenn de deine Gefühle aufschreibst. Natürlich darfst du dieses Machwerk niemals verschicken.
Überhaupt solltest du deinem ehemaligen Arbeitgeber und den Kollegen gegenüber immer freundlich bleiben, auch wenn es noch so schwer fällt. Schimpfen darfst du nur Zuhause.

 

Neue Ziele


Betrachte kritisch deinen letzten Arbeitsplatz. Hat dir die Arbeit gefallen? Oder dachtest du schon länger über eine berufliche Veränderung nach? Wo liegen deine Stärken und wo deine Schwächen?
Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um deinen beruflichen Standort neu zu überdenken. Es bringt nichts, wenn du dich jetzt blindlings bewirbst. Schaue dich auf den Arbeitsmarkt um. Wo sind deine Fähigkeiten gefragt? Käme ein Umzug in Frage? Solltest du dich zu einem anderen Beruf ausbilden lassen? Käme die Selbstständigkeit in Frage?
Du brauchst viel Zeit, um diese Fragen für dich klären zu können. Dabei ist es wichtig, sich überall Informationen zu beschaffen. Hilfreich sind die verschiedenen Institutionen des Arbeitsamtes, die Regionalstellen von Frau und Beruf, Volkshochschulen usw. Scheue dich nicht viele Fragen zu stellen. Es geht um deine Zukunft.

 

Neue Wege


Bei der Arbeitssuche ist es wichtig Nischen auf dem Arbeitsmarkt für sich zu entdecken. Schrecke nicht vor einer interessanten Tätigkeit zurück, wenn dir dafür eine Qualifikation fehlt. Versuche stattdessen, deine Fähigkeiten durch eine entsprechende Ausbildung zu erweitern. Oft übernimmt sogar das Arbeitsamt die Kosten.
Vielleicht ist ein Praktikum eine gute Gelegenheit in ein neues Tätigkeitsfeld hineinzuschnuppern. Achtung, Praktika müssen mit dem Arbeitsamt abgesprochen werden.

 

Es geht nicht ohne - das Arbeitsamt


Sobald du von deiner Arbeitslosigkeit weißt, solltest du dich persönlich beim Arbeitsamt melden. Arbeitslosengeld wird niemals rückwirkend gezahlt. Dann fülle auch den Antrag auf Arbeitslosengeld aus. Du hast Anspruch auf Arbeitslosengeld, wenn Sie in den letzten drei Jahren mindestens 360 Tage beschäftigt warst. In der Regel bekommen Sie 60 Prozent Ihres letzten Nettogehalts.

Du brauchst für den Antrag:

  • Personalausweis
  • Sozialversicherungsausweis
  • Lohnsteuerkarte
  • Arbeitsnachweis der letzten 12 Monate (vom Arbeitsgeber)
  • evt. Nachweis früherer Geldzahlungen des Arbeitsamtes

Auch wenn du kein Geld vom Arbeitsamt bekommst, solltest du dich arbeitssuchend melden. Diese Zeit wirkt sich auf die Rente aus.

Bestehe auch auf einen Termin bei deinem Arbeitsberater. Lasse dich ausführlich beraten - wenn du denn einen kompetenten Berater erwischt hast. Zum Schluss stelle deine Fragen nach beruflichen Weiter- oder Fortbildungsmöglichkeiten. Auch wenn es jetzt vielleicht pauschal geurteilt klingt. Verlasse dich nicht blind auf die Auskünfte des Beraters. Überlege dir, wie du manche Informationen überprüfen kannst. Beispiel: Verweigert das Arbeitsamt dir eine Fortbildung, dann frage einfach bei einem Träger einer Fortbildung nach, wie du an dieser Fortbildung teilnehmen kannst. Oder du erkundigst dich bei anderen Arbeitslosen. Hier bekommst du ohnehin die besten Informationen und Tricks im Umgang mit den Behörden.

Nutze auch das kostenlose Angebot vom Arbeitsamt und lasse dir bei dem Anfertigen der Bewerbungsunterlagen helfen. Wichtige Tipps für die perfekte Bewerbung findest du hier.

 

Zeit aber kein Geld


Arbeitslosigkeit deprimiert und macht lethargisch. Jetzt hat man endlich Zeit und kann sie doch nicht genießen. Zu schwer lasten die Sorgen um die Zukunft. Trotzdem, bleib aktiv. Treibe regelmäßig Sport und ernähre dich gesund. Jeden Tag walken kostet kein Geld, aber du stärkst nicht nur deine Gesundheit sondern vor allem auch dein Selbstbewusstsein. Und das brauchst du im nächsten Vorstellungsgespräch.


Wer Gleichgesinnte sucht, sollte sich beim Arbeitsamt erkundigen. Oft gibt es spezielle Angebote für Arbeitslose.


Nutze die Gelegenheit, um deine beruflichen Schwachstellen auszubügeln. Dein Englisch ist verbesserungswürdig, Excel war bisher ein Buch mit sieben Siegeln? In der Volkshochschule bekommen Arbeitslose auf Kurse sogar eine Ermäßigung.

 

Nicht den Mut verlieren


Mache dir bewusst, dass einfach zu wenig freie Arbeitsstellen auf dem Markt sind. Absagen gehören dazu. Viele Stellen werden inzwischen auch durch Kontakte vergeben. Also, auch wenn es schwer fällt, bringe dich ins Gespräch. Erzähle jedem von deiner Jobsuche. Du glaubst gar nicht, wie hilfsbereit die Menschen sein können. Und über tausend Ecken hörst du vielleicht von einer freien Stelle.


Bleib flexibel. Natürlich kann man auch nach einem Jahr Arbeitslosigkeit noch eine Anstellung finden. Es wird allerdings immer unwahrscheinlicher. Setze dir realistische Grenzen. Wenn du nach Ablauf einer gewissen Zeitspanne immer noch keine Erfolge bei der Arbeitssuche verzeichnen kannst, solltest du dich nach Alternativen umschauen. Viele Menschen arbeiten überhaupt nicht mehr in ihrem gelernten Traumberuf und sind dennoch glücklich.

AF

 

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